Archiv | Juni, 2012

[Glossybox] Hippie Hippie Joy Joy (Juni 2012)

30 Jun

Irgendwie stehen die Glossybox und ich unter keinem guten Stern. Seit ich sie bekomme, gibt es eigentlich fast jeden Monat irgendwelche Verzögerungen. Diesen Monat war DHL der Übeltäter, denn die haben meine Box einfach mal versteckt, in einer Filiale, die zunächst keiner kannte. Na wunderbar!

Aber am Mittwoch habe ich sie dann endlich in Händen halten dürfen und war…joa, verblüfft. Als ich das Paket öffnete, lächelte mich nicht wie sonst eine blassrosa Box an, sondern eine, ‚tschuldigung, grottenhässliche braune Pappschachtel im Ökolook. Die Glossybox selbst behauptet, damit an Sommer und Strand erinnern zu wollen, denn immerhin sei das Äußere sandig-braun und das Wachspapier + Bändchen innen meerblau. Ich kann jetzt nicht unbedingt behaupten, dass ich damit sofort den Strand assoziiert hätte. Zumal die Box auch noch recht rau ist, eben wie Ökoproduktverpackungen und auch noch ein Glossybox-Jutesack beiliegt. Mich erinnert das eher an Hippie-Öko-Style, aber nunja…man soll ja nicht meckern und mehr als ein paar zu Aufbewahrungsboxen umfunktionierte Boxen behalte ich ja sowieso nicht.

Aber auch der Inhalt ist echt durchwachsen…

Glossybox Juni 2012

 

1. Alessandro Nagellack

„We love colours“ – so lautet das Motto der alessandro Nagellacke. Hier treffen leuchtende Farben auf schnell trocknenden und lange haltbaren Lack.

Preis Originalprodukt: 9,95 € / 10ml

Huch, wer hat denn da Tweety in den Mixer gesteckt? Ich habe den Lack in der Farbe „Sunshine Reggae“ erhalten, oder anders gesagt: Quietschgelb! Zuerst war ich etwas geschockt, aber je länger ich mir die Farbe anschaue, umso mehr gefällt sie mir. Es ist irgendwo zwischen Neongelb und Sonnengelb und gerade zu meinen ja seit einiger Zeit errötenden Haaren wird das sicher zumindest im Sommer nett aussehen. Kein Knaller, aber doch nett. Eigentlich eins der Produkte, für das ich die Glossybox abonniert habe. Also etwas, das mir so nicht ins Auge fallen und für das ich allein wohl kein Geld ausgeben würde, das mir dann aber doch gefällt.

 

2. Emmi-Nail SOS-Feile

Nagel abgebrochen oder eingerissen? Die SOS-Feile ist ein idealer Begleiter in der Handtasche für jederzeit gepflegte Nägel.

Preis Originalprodukt: 2,00 € / Stück

Och joa…eine Nagelfeile halt. In der praktischen Dose für unterwegs. Kann man immer gebrauchen. Nur bin ich der Meinung, dass sie doch seeeehr grob ist. Da muss man schon aufpassen, sonst ist der ganze Finger weg.

 

Glossybox Juni 20123. Kryolan Satin Powder

Brillante Glanzeffekte für die Augen: Irisierende Mikropartikel in diesem Puder sorgen für außergewöhnliche Impressionen – perfekt für den Sommer!

Preis Originalprodukt: 5,95 € / 3g

Kurzum: Ein Pigment! Hier hab ich mal wieder mit meinem Wahnsinnsglück zugeschlagen. Denn die Farbe, die ich bekommen habe ist ein gelbliches Gold. Und genau die Farbe hab ich auch schon als Pigment von MAC. Bekanntlich halten solche Produkte ewig, also werde ich vermutlich nie in die Verlegenheit kommen, dass ich mir denk „Boah, hätte ich jetzt mal ein Ersatzprodukt…von Kryolan oder so!“ Dazu ist das Puder von Kryolan auch noch wesentlich weniger stark pigmentiert, sodass es eigentlich wirklich zu kaum mehr als einem Schimmer reicht. Wenn ich ehrlich bin, erkenn ich dabei jetzt auch nicht unbedingt, dass die gelbliche Farbe überhaupt vorhanden ist. Als Highlight oder so ist es sicher toll, aber als Lidschatten allein würde ich das so ohne weiteres nicht nutzen.

 

Glossybox Juni 20124. Shiseido Benefiance Daytime Protective Cream

Diese reichhaltige Feuchtigkeitscreme wirkt Spannungsgefühlen, Elastizitätsverlust, Bildung von Fältchen und anderen durch UV-Strahlung verursachten Hautschäden entgegen.

Preis Originalprodukt: 72,00 € / 40ml

Hallo! Die Glossybox versorgt mich echt immer brav mit Tagespflege. Letzten Monat die von Payot, jetzt Shiseido. Klar, eine Creme für 72,00 € würde ich mir niemals kaufen, selbst wenn die mich jetzt umhaut. Aber wenn ich davon nicht spontan Krater in der Haut bekommt, werde ich die sicher aufbrauchen, bevor ich Geld für eine neue Creme investiere. Von daher lohnt sich das schon. Sie riecht jedenfalls wunderbar frisch und die Konsistenz ist auch angenehm. Und der Tiegel…wie gesagt, den Preis würde ich auch dafür nicht ausgeben, aber manchmal nehme ich das Ding in die Hand, schließ die Augen und stell mir vor, wie es ist, in einer Welt zu leben, in der ich regelmäßig ein Vermögen für Pflegeprodukte in Pseudo-Marmortiegeln ausgebe!

 

5. Tiroler Nussöl Sonnenöl

Seit über 100 Jahren bietet Tiroler Nussöl ein Sonnenöl für den ganzen Körper, welches einen seidigen Schimmer verleiht und vor lichtbedingter Hautalterung schützt.

Preis Originalprodukt: 17,90 € / 150ml

Was, liebe Glossybox, verleitet dich zu dem Gedanken, dass jemand, der in seinem Profil angibt, ein sehr heller Hauttyp zu sein, ein Sonnenöl mit niedrigem Lichtschutzfaktor braucht, auf dem zudem angegeben ist, dass es für „unempfindliche, sonnengewöhnte Haut“ ist? Für mich eindeutig die Enttäuschung der Junibox. Sonnenöl finde ich generell unangenehm, es klebt und glitscht und glänzt. Wenn man Pech hat, heizt sich die Haut dadurch noch so auf, dass man sich wie ein Brathähnchen fühlt. Nee, werde ich nicht mal ausprobieren.

 

Ihr seht also, es gab wieder Sachen, über die ich mich gefreut habe, aber auch welche, bei denen ich völlig verwirrt mit dem Kopf geschüttelt habe. Insgesamt hat es sich aber für mich mal wieder gelohnt und der beigefügte Jutesack ist auch ein ganz nettes Gimmick. Den gebe ich gleich meiner Mama, die freut sich immer über die Teile und nutzt sie für alles.

Oh, und ich bitte meine furchtbaren Nägel auf den Fotos zu entschuldigen. Ich konnte mich ewig lang nicht entscheiden, ob ich sie wieder auffüllen oder entfernen lasse und hab jetzt so lang ausgeharrt, bis es kaum mehr ging. Und jetzt muss ich noch eine ganze Woche bis zu meinem Maniküretermin überbrücken. Oha!

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Eine neue Liebe

25 Jun

Ja, ihr merkt’s: Maja und ich sind in ein Sommerloch gefallen.

Kosmetik-bezogen war der Juni für mich dabei gar nicht sooo ereignislos. Ich war nur einfach beschäftigt und irgendwie auch lustlos, was bei dem Wetter im Sommer ja auch entschuldigt sein dürfte.

Aus gegebenem Anlass (weil Vorräte aufgebraucht) habe ich mich jetzt mal auf die Suche nach einem geeigneten Ersatz für die Plush Lash Mascara von MAC gemacht. Bekanntlich war das ja schon die ganz große Liebe und bedingt durch MAC’s unverzeihlichen Rückfall in die Steinzeit muss da jetzt Ersatz her. Hat man aber mal den Partner für’s Leben gefunden, ist jeder andere nicht mehr gut genug. Wobei es in dem Fall wohl auch nicht immer nur meine subjektive Wahrnehmung sein dürfte.

Ändern soll sich so viel wie möglich und somit sollte der Neue dem hier schon sehr nah kommen:

MAC Plush Lash Mascara

Dickes Bürstchen, wasserfest und, wenn möglich, ohne Tierversuche. Und das Allerwichtigste: Meine Wimpern sollten nicht hart oder verklebt werden.

Wie sich rausstellte, war das gar nicht so einfach. Maja schlug mir ja gleich vor, es mal mit der Bad Gal Mascara von Benefit zu probieren. Stur wie ich aber nunmal bin, wollte ich zunächst versuchen, sparsam zu sein. Als erstes in die Arena trat dann die Supersize Mascara von Manhattan, welche es seit kurzem anscheinend ins Standardsortiment geschafft hat. Zuvor war sie wohl mal Teil einer LE gewesen und es gab regelrechte Begeisterungsstürme.

Manhattan Supersize Mascara

Vom Äußerlichen her könnte man ja ast schon an einen Dupe glauben. Leider war sie nicht wasserfest, aber wegem dem doch sehr ähnlichen Bürstchen bekam sie trotzdem ihre Chance. Doch auch die restliche Performance hätte Herr Bohlen wohl als unterirdisch bezeichnet. Schon beim Auftrag war es gar nicht so leicht, Fliegenbeine zu vermeiden, sodass ich schließlich sogar mit den Fingern daran rumpopeln musste. Nach kurzer Zeit war die Mascara dann auch trocken – und wie. Steinharte Wimpern, die so gut wie keinen Schwung hatten, waren das Ergebnis. Dadurch wirkten sie natürlich unglaublich schwer. Da hätte ich gleich Fake Lashes tragen können! Was daran Supersize war, weiß ich auch nicht so recht. Ich kann nicht behaupten, dass ich einen wirklich Unterschied in Länge und Dichte festgestellt hätte.

Bei Regen sah ich dann natürlich auch gleich aus wie ein Waschbär, weil ich nach 10 Jahren Waterproof-Mascara nicht daran gedacht habe, dass der Vorteil auf einmal weg war. Aber auch im Trockenen entwickelte die Supersize Mascara sich schnell zum Albtraum. Denn sie bröckelte…und bröckelte…und bröckelte. So viel davon hab ich mir doch nie im Leben auf die Wimpern gestrichen!

Wir halten fest: Die Manhattan Supersize Mascara kam schon nach kurzer Zeit in die Tonne.

Als nächstes vertraute ich mich mit meinem Problem Catrice an. Die haben mich in letzter Zeit mit den verschiedensten Produkten so richtig begeistern können und warum sollte dann nicht auch mal eine Mascara ran dürfen? Nach dem Bürstchenvergleich der umfangreichen Palette im Catrice-Aufsteller bei DM wurde es die blaue (waterproof) Lashes to Kill Mascara.

Catrice Lashes to Kill MascaraWas soll ich sagen? Ich bin begeistert! Zwar musste ich für den Preis von 3,49 € schon Abstriche machen. Die Mascara von MAC lag, mein ich, mittlerweile bei knapp 18,00 € und natürlich bezahlt man dabei auch nicht nur für den Namen.

Hauptsächlich liegt der Unterschied im Tragegefühl. Die Lashes to Kill-Mascara ist etwas klebriger, auch später am Tag noch. Es fühlt sich ein bißchen so an, als ob man Knete auf den Wimpern hat, weil sie nicht richtig hart wird. Allerdings ist das trotzdem auch nicht wahnsinnig unangenehm und es kommen auch nur selten Fliegenbeine zustande. Bei dem Preis ist das auf jeden Fall ein sehr gutes Ergebnis.

Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich den langen Applikator. Sowohl der bei der Plush Lash Mascara als auch der beim Supersize-Disaster waren recht kurz und deshalb auch häufig kritisiert worden. Ich dagegen bin ein großer Fan kurzer Applikatoren und hab mit diesen einfach wesentlich mehr Kontroller darüber, wo und wie dick ich die Mascara hinschmiere.

Natürlich ist mein Herzchen noch nicht ganz von Liebe erfüllt. Bei der Plush Lash Mascara fühlen sich meine Wimpern absolut natürlich an, als ob sie nur gefärbt und magisch verlängert wurden. Das schafft auch die Lashes to Kill nicht. Ob ich mich jetzt einfach nur daran gewöhne, eben doch wieder fühlbar Wimperntusche zu tragen oder ob ich doch noch der Bad Gal und eventuell einigen ihrer Freundinnen aus dem High End Bereich eine Chance geben werde, weiß ich noch nicht.

Und mal so zur Info: Schande über mein Haupt, aber ich habe diesmal tatsächlich offizielle Produktbilder für alle drei Produkte nutzen müssen. Meine Kamera ist irgendwo in den Untiefen meiner Wohnung verschwunden und bei der Supersize-Mascara habe ich sogar gar nicht daran gedacht, sie visuell festzuhalten, bevor sie ihre Reise in den Müll antrat.

Meine Sommerromanze

6 Jun

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Hilfiger Woman: Peach Blossom.

Ikea-Haul

3 Jun

Wie macht der Elch? Ikea! 😀

Ja, lange halte ich es wirklich nicht aus ohne das schwedische Möbelhaus. Diesmal durfte sogar ein Möbelstück mit, was ja für uns Frauen oft nicht Sinn und Zweck des Besuchs bei den Schweden ist.

Eigentlich war Fullen sogar ausschlaggebend dafür, dass ich mich mal wieder in die Schlacht geworfen hab. Denn mein Bad brauchte Stauraum (ich glaube, das Wort ist auch erst durch eine Kollaboration von Ikea und Tine Wittler erfunden worden). Obwohl meine Nasszelle für meine kleine Wohnung gar nicht mal sooo wenig Platz bietet, gibt es so gut wie keine Stellfläche. Und so mussten die Mini-Ablage über dem Waschbetten und der Wannenrand bisher für alles herhalten. Dort tummelten sich also meine gesamte Kosmetik- und Pflegeprodukte. Nicht zuletzt auch durch den enormen Zuwachs dank Glossybox musste da jetzt eine neue Lösung her. Da ich aber über einen genau 42cm breiten Platz verfüge, wo man noch was hinstellen konnte, war die Auswahl sehr beschränkt. Und so kamen Fullen und ich schließlich zusammen. Denn mit nur 30cm Breite und 182cm Höhe ist er genau mein Mann!

Und natürlich geht man auch nicht raus ohne noch das ein oder andere totaaaal wichtige Teil einzupacken. So am ich dann mit Ekarp und Jära auch endlich zu einer vernünftigen Nachttischleuchte, nachdem mein geliebter Knubbig sich dafür als zu funzelig erwiesen hatte. Außerdem kamen mit Klistrig die ersten Tischsets meines Lebens in mein Heim und mein Bett ist dank Bettwäsche Malin Blad jetzt ab und an sogar Türkis. Und habe ich erwähnt, wie toll diese Farbe mit meinen fliederfarbenen Wänden im Schlafzimmer harmoniert? Es ist toll, es ist toll, es ist toll!

Nicht mit durfte dagegen Torva, allerdings brachte er mich dazu, meine Zukunftspläne zu ändern. Ich bekomme doch ein Kind. Aber nur, wenn man mir garantiert, dass sein Lieblingsspielzeug ein Broccoli wird!

© für alle Bilder hat Ikea!